Durch die derzeitigen Einschränkungen und die vielen irreführenden Nachrichten der sozialen Medien sind die meisten Paare zu recht verunsichert. So manches Fest wurde bereits bis zu 2 Jahre im voraus geplant, die Location ist reserviert, Caterer, DJ und Fotograf sind gebucht, und plötzlich steht man vor der Situation das alles abgesagt werden muss.

Doch wie schaut es jetzt mit den Kosten aus? Müssen die Dienstleister bezahlt werden, obwohl die Hochzeit nicht stattfindet? Hier kommt es in erster Linie auf die Verträge an. Wer im Falle einer Stornierung die Kosten trägt, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt zunächst von den jeweiligen Bedingungen ab, die ihr bei Vertragsabschluss mit dem Dienstleister getroffen habt. Häufig ist eine Stornierung kostenpflichtig, vor allem wenn die Absage erst wenige Tage vor dem geplanten Termin erfolgt. In dem Fall tragt ihr die Kosten selbst und müsst unter Umständen den vollen Preis zahlen.

Wenn ihr eure Hochzeit absagen müsst oder freiwillig absagen wollt, habt ihr einiges zu beachten. Zunächst solltet ihr euch entscheiden, ob ihr bereits einen Ersatztermin festlegen wollt. Alternativ empfiehlt es sich in vielen Fällen zu warten, bis die Pandemie vorbei ist. Schließlich ist die Hochzeit euer großer Tag und an diesem sollte alles perfekt verlaufen. Außerdem solltet ihr euch die Frage stellen, ob ihr euch wenn möglich trotzdem bereits trauen lasst und nur die Feier verschiebt. Anschließend müsst ihr eure Gäste informieren und alle gebuchten Dienstleistungen, wie zum Beispiel Party-Location, Fotograf, Catering, Frisör und DJ absagen bzw. umbuchen.

Am Besten versucht ihr gemeinsam eine verträgliche Lösung zu finden. Weder ihr noch die Dienstleister haben Schuld an der Corona-Pandemie, daher sind beide Vertragspartner an einem positiven Umgang mit der Stornierung interessiert. Vermutlich sind die meisten Anbieter bereit, auf ihre Stornierungskosten gemäß ihrern AGB’s zu verzichten oder diese zu reduzieren, wenn ihr den Termin verschiebt und den Anbieter beibehaltet.